Medidur - Der Werkstoff für die Additive Fertigung in der Medizintechnik

Ob Implantate, Zahnersatz, Orthesen oder Prothesen – die additive Fertigung ist für die Medizintechnik unerlässlich. Bei dem neuentwickelten Werstoff Medidur handelt es sich um ein austenitisches, zum Patent gegebenes Stahlpulver für die additive Fertigung. Durch die Verwendung von Mangan wird auf Nickel verzichtet. Der Werkstoff ist unmagnetisch, korrosionsbeständig und bietet eine hohe Festigkeit, was besonders für medizinische Anwendungen von Vorteil ist. Zudem sind Mitarbeiter und Patienten keiner Belastung durch Nickel ausgesetzt.

Die Vorteile von Medidur® auf einem Blick

  • Gute Verarbeitbarkeit mittels LPBF. Es können die typischen Verarbeitungsparameter des 316L verwendet werden.  
  • Medidur® wird ohne das Legierungselement Nickel hergestellt. Damit einhergehend sind die Sicherheits-bestimmungen während der Verarbeitung des Pulvers deutlich reduziert. 
  • Durch den Verzicht auf das Element Nickel kann der Medidur® für medizinische Zwecke eingesetzt werden. 
  • Deutlich erhöhte Streckgrenze, Zugfestigkeit und Härte im Vergleich zu typischen austenitischen Stählen (z. B. 316L). 
  • Eine hohe PREN (Pitting Resistance Equivalent Number) Kennzahl von 36 (316L = 28) und damit einhergehend sehr gute Korrosionsbeständigkeit. 
  • Hohe Neigung zu Kaltverfestigung. 
  • Die Eigenschaften des Medidur®  in Kombination mit unserer Produktion nach DIN EN ISO 13485 (Qualitätsmanagment für Medizinprodukte) machen den Medidur zur ersten Wahl für Anwendungen in der Medizintechnik.

Ansprechpartner

Andreas Mohr
Telefon: +49 (0) 2151 3633 4734

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Medidur